Mi amigo, el Evo

“Evo”, sagte ich, es war noch relativ kühl, weil morgens, und wir hatten wohl beide noch nicht gefrühstückt, “Evo”, also sagte ich, “Evo, also entweder du bist irgendwie dumm oder was ist da passiert?“
Im rechten Augenblick kam dann auch schon eine Empanada-Verkäuferin vorbei und so lud ich ihn erst einmal ein.

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Lets see Bolivia!

Einen wunderschönen guten Morgen, Tag, Abend,

ich freue mich zurück auf der Bildfläche zu sein.

Nach langer Winter- und Osterpause melde ich mich wieder zurück.

Diesmal mit einem nicht ganz gewöhnlichem aber bestimmt interessanten Beitrag. Sie werden hier einen Einblick in den Erfahrungsaustausch zwischen mir und einer befreundeten Freiwilligen erhaschen können. Damit dieses Gespräch so authentisch wie nur möglich bleibt, werde ich die Rechtschreibung nur bedingt verbessern. Jetzt wünsche ich Ihnen noch viel Spass beim Lesen und will die Gelegenheit noch nutzen um Sie darauf hinzuweisen, dass innerhalb der nächsten Woche ein weiterer Beitrag auf Sie warten wird.

Mit den besten Grüssen aus Cochabamba, Bolivia, Southamerica,

Juan Bitsch

#LSR ein Lobbygesetz

Da haben wir es nun… ein Stück Gesetzestext welches wie es so da steht mal wieder ein Bilderbuchbeispiel für Idioten von Politikern von CDU und FDP sowie ein paar Lobbyisten ist. Das Leistungsschutzrecht, oder “Grundeinkommen für Verleger” wie die Süddeutsche titelt (vgl.http://www.sueddeutsche.de/digital/neues-leistungsschutzrecht-grundeinkommen-fuer-verleger-1.1300268).
Die Zeit kommt schon bei der Überschrift zum Kern des Themas indem Sie schreibt, “Bundesregirung erspart Verlegern Innovation” (vgl. http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition). Laut meedia (http://meedia.de/internet/google-lsr-waere-bremse-fuers-internet/2012/03/05.html) sagt Eric Schmidt genau das selbe, nämlich soviel wie, lieber Innovativ werden und neue Möglichkeiten Entdecken.
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Posted from Munich, Bayern, Germany.

Verspätete Aschermittwochrede

In was für einem Staat lebe ich eigentlich. In was für einer Zeit. Ich fühle mich nicht verstanden. Ich fühle mich nicht gehört. Ich fühle mich belächelt und nicht ernst genommen.

Ich habe das Gefühl die Politiker machen nur noch das, was ich nicht will. Sie machen Gesetze welche ich nicht will. Sie machen Verordnungen welche ich nicht will. Und Sachen welche ich will, machen Sie nicht! Continue reading

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Was gab es noch in Bolivien

Ganz viel Landschaft

Sonneninsel auf dem Titicacasee

  • wild bewachsener Dschungel.
  • abschüssige Straßen
  • Einöde
  • scheinbar hügelige Landschaft – wir pendeln in Höhen zwischen 2500 und 4000 Höhenmetern
  • soweit das Auge reicht – Salz
  • riesengroße Städte
  • Häuser die von vergangenem Reichtum erzählen

La Paz



Posted from Santa Cruz, Bolivia.

Gastbeitrag: Aus-gebremst

Du musst dich total entschleunigen”

Wie habe ich diesen Satz gehasst, zumal er meist von denen gekommen ist, die so gar nichts wussten!

Aber hier in Bolivien, nein schon beim Hinflug wurden wir “entschleunigt”. Wir haben gelernt oder besser lernen müssen, geduldig zu warten. Ohne „Man muss uns doch informieren“!

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Posted from Cochabamba, Cochabamba Dept, Bolivia.

Drogenkontrolle

Bei der Ausreise aus Bolivien in Richtung Europäische Union, hatten wir eine etwas längere Drogenkontrolle. Nicht das ich es nicht erwartet habe, allerdings war mir nicht klar das diese so groß aufgestellt sein würde. Naja ich habe das Spektakel live getwittert, bloß Fotos habe ich mich nicht getraut zu machen. Nachlesen könnt Ihr das im Original auch nochmal unter www.twitter.com/gadomirko.
Mirko Bitsch @gadomirko 13 Jan
Ob det wat würd? Sollte seit ner Stunde in der Luft sein! #fail #aerosul
Mirko Bitsch @gadomirko 14 Jan
Sollte seit 3 Stunden in der Luft sein aber die Drogenbehörde filzt noch das Flugzeug! #bolivien #aerosul #drogen
Mirko Bitsch @gadomirko 14 Jan
Endlich verlässt die Anti-Drogenbehörde mit ihren Wau Waus das Flugzeug! Verständnis hab ich nicht dafür! #drogen #bolivien #aerosur
Mirko Bitsch @gadomirko 14 Jan
Passagiere müssen sich im Gang rechts stellen, Handgepäck muss links hingestellt werden. Beamte mit Hunden laufen durch! #Drogen #Bolivien
Mirko Bitsch @gadomirko 14 Jan
Hunde werden andauernd ausgetauscht! Die Tourtour dauert ewig.#Drogen #Bolivien #Aerosur



Posted from Santa Cruz, Bolivia.

Instant Urlaub

Quote

Schon in Brasilien war es so. Aber dort endete es immer mit desligar. Hier mit finalizar. Genau übersetzt bedeutet es herrunterfahren oder eben beenden, finalisieren. Für mich hat es aber noch eine viel extremerere Bedeutung. Es bedeutet wieder in die Welt einzutauchen welche sich nicht nur im Urlaub wie Urlaub anfühlt.

Wenn das Internet abreißt weil ich die Zona WiFi verlasse oder aus dem Internetcafe herausgehe, bin ich sofort wieder hier. Im realen. Leben. Wieder in Süd-Amerika. Wieder auf der Straße mit hupenden Auto, Straßenhändlern und warmen Temperaturen.Sofort setzt eine unbeschreibliche Freude ein, das Leben zu genießen. Und nicht nur an Return of Investment oder social Media. Strategien zu denken.

Das eintauchen ins Internet, in die globale Welt und dank FB auch sofort zu wissen was meine Freunde gerade machen, egal wo sie auf der Welt sind, ist wichtig für mich. Es macht Spaß. Aber es macht genau so viel Spaß, aus der Tür des Lan House, wie man Internetcafes häufig in Brasilien nennt und wieder in dem fröhlichen treiben der Süd-Amerikaner einzutauchen.

Dann kauft man auf dem Weg welcher oft kein geplantes Ziel hat von Straßenhändlern schnell noch für 5 Bolivianos ein Geldbeutel oder eine Cocacola für 2 R$. Dann geht es Straßen entlang mit Oberleitungen welche das Kabelgewirr einer LAN Party bei weitem übertreffen. Straßen bei denen man aufpassen muss nicht in den nächsten Kanaldeckel zu fallen da dieser fehlt. Straßen bei dem es scheinbar keine Verkehrsregeln gibt. Straßen auf welchen es nach Hektik ausschaut aber auf denen doch irgendwie doch keine Eile herrscht.

Dann trifft man Personen welche man kennt oder läuft am Mototaxi Stand vorbei welche einen dort hin. bringen wo die Laune gerade hin will. Dann setzt man sich auf die Straße oder vor die Kirche und lernt Süd-Amerikanisch zu leben. Denn man macht nichts außer sich unterhalten, singen und zusammen sein. Da kann auch mal eine längere Stille entstehen in der jeder seine Tagträume verfolgt. Genau so kann diese Stille wunderbar zerrissen werden von dem Hupen eines PickUp von eine Freund, auf dessen Ladefläche springt ohne überhaupt richtig nachgefragt haben, wo es denn hin geht. Das ist auch total egel, ob man auf einem Fußballplatz, bei einer weiteren Kirche, in einer Karaokebar oder im Jungel landed. Wichtig ist das man den Moment unter Freunden genießt und weiß, der Weg ist das Ziel.