Vertrau auf deine Schnuckelbärigkeit

Zu aller erst folgendes: Der Titel hebt ein bisschen vom eigentlichen Inhalt ab 😀 Vielleicht würde ein Titel wie „Wenn das Reisefieber einen packt“, „Aufbruchsstimmung“, „Fernweh“ oder „Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“. Aber ich habe mich ganz bewusst für diesen Titel entschieden. Es erinnert mich an das zurückliegende Wochenende, motiviert mich für die Zukunft und wird mich auch noch lange begleiten!

Somit zum Wochenende! Wo war ich? In Mitten des Hunsrücks, in einem Funkloch auf einer Ex-Tierverbrennungsanlage! Okay… Klingt jetzt erstmal echt abgefahren… Die Ortschaft ist aber inzwischen zu einer Tagungsstätte umgebaut worden, die wir für ein weiteres Vorbereitungstreffen für unseren SDFV (sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung) genutzt haben. Thema diesmal war Armut. Sowohl dort als auch hier und im ganz Allgemeinen. Für mich persönlich zwar immer noch ein Thema mit dem ich mich beschäftigen konnte, aber da ich im Gegensatz zu den anderen Freiwilligen schonmal vor Ort war nichts unbedingt Neues. Hier habe ich festgestellt, das es ein riesen Vorteil ist schonmal dort gewesen zu sein. Ich weiß zumindest was mich in den ersten Tagen erwartet, also welche Eindrücke ich gewinnen werde über meine Umwelt! Wenn man jetzt mal die Gelegenheit betrachtet denken sich viele bestimmt „Oh Gott. Funkloch, kein Internet, kein Dorf in der direkten Umgebung.“ Ich muss sagen abgesehen von der Arbeit die Fußball Ergebnisse herauszubekommen war das sehr sehr entspannend! Es ist echt mal was anderes nicht immer mit dem Handy in der Tasche und einem Auge im Internet zu sein. Man kommt runter und hat viel Zeit zum Denken, das ist echt gut. Ansonsten lässt sich zu dem Wochenende sagen, dass wir Freiwillige näher zusammengerückt sind und dies wohl auch das Beste in den Tagen war. Da kommt natürlich Freude auf in Gedanken an die nächsten Treffen!

Das Ergebnis: Ich hab Fieber und mir tuts echt weh! Als mich Mirko am Bahnhof abgeholt habe, wollte ich, dass er mich direkt nach Frankfurt Flughafen fährt… Achja, nein ich bin nicht wirklich krank! Aber durch die Vorbereitung bekommt man doch einfach immer wieder Reisefieber und Fernweh. Man merkt wie hier alles so langsam ausläuft, wie man sich von vielem auch unbewusst entfernt, man bereitet eben den Abschied vor… 04. August 2011. Wohl momentan eines der größten Gedanken in meinem Kopf. Darüberhinaus stelle ich fest Kichererbsen schmecken gut! Special thanks to Mona.

Des weiteren habe ich ein weiteres Motto mit auf meinen weiteren Weg bekommen:

Zieh dein Ass im richtigen Moment!

Also die Vorbereitungen sind auf Hochtouren wie schon oben angekündigt! Vielen Dank an Krissi die mir bei meinem Visum echt geholfen hat! Und natürlich Grüße an die Freiwilligen die momentan drüben sind oder auch schon wieder hier sind!

Gewidmet als Danke für ein cooles Wochenende:

Björn, Eva, Leo, Stephi, Mona, Carina, Eva, Lisa

&

Wolfgang, Manuel, Michael

Viele Grüße,

Juan

3 Antworten auf „Vertrau auf deine Schnuckelbärigkeit“

  1. Jaja, wie ich es einfach nur nachempfinden kann! Die Zeit vor dem Flug wurde auch nur noch durch die Zeit dort übertroffen!
    Ach, zu den Fußballergebnissen kann ich nur eins sagen. Radio! Ich habe während der WM das Deutschlandspiel welches wir verloren haben per Radio verfolgt da in MiguelCouto Stromausfall war… Allerdings war der Empfang so bescheiden das ich nur Mono hatte und das Rauschen nur dann den Ton nicht überdeckt hat wenn die Bäume vom Wind in der richtigen Lage waren 😉
    Enjoy it!

  2. Hehe! Ja wir haben es dann auch mit einem rauschendem Radio hinbekommen! Das sind doch eben lustige Kleinigkeiten im Nachhinein… 😀

  3. Oh, wenn ich den Artikel lese wird mir ganz komisch. Bald geht’s los und für uns heißt es Abschied nehmen.
    Bin ganz begeistert dass dir die Handy und Internet-freie Zeit so gut gefallen hat. Finde deine Augen waren danach wieder groß und rund !!!!!!!!!!!!!!!!(Hilfe wo finde ich hier die Smilys?)
    Gruß
    Mama

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