#LSR ein Lobbygesetz

Da haben wir es nun… ein Stück Gesetzestext welches wie es so da steht mal wieder ein Bilderbuchbeispiel für Idioten von Politikern von CDU und FDP sowie ein paar Lobbyisten ist. Das Leistungsschutzrecht, oder „Grundeinkommen für Verleger“ wie die Süddeutsche titelt (vgl.http://www.sueddeutsche.de/digital/neues-leistungsschutzrecht-grundeinkommen-fuer-verleger-1.1300268).
Die Zeit kommt schon bei der Überschrift zum Kern des Themas indem Sie schreibt, “Bundesregirung erspart Verlegern Innovation” (vgl. http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition). Laut meedia (http://meedia.de/internet/google-lsr-waere-bremse-fuers-internet/2012/03/05.html) sagt Eric Schmidt genau das selbe, nämlich soviel wie, lieber Innovativ werden und neue Möglichkeiten Entdecken.
Doch der AxelSpringerVerlag hat es geschafft und sich bei Koalition ein Stück Gesetzestext gekauft was dann auch dementsprechend aussieht wie das was der Verlag sonst in großen Lettern druckt. Der Gesetzestext scheint so schwammig zu sein das zumindest Anwälte und Richter sich außer dem Bild-Verlag freuen dürften.

Doch was ist das Problem. Das Problem ist, das die Verläge sich Ihr eigenes Grab geschaufelt haben und dem Internet nie die Chance gebenhat welche es verdient hätte. Es war immer klar im Netz kann man kein Geld verdienen. Also rein mit unseren Beiträgen. Google kann aber Geld verdienen und als Service bekommt man sogar Newslisten und wird auf die Verlagsseiten weitergeleitet. Und das soll nun Geld kosten. Wäre ich google würde ich den Dienst einfach abschalten oder dt. Nutzer auf ausländische Seiten verweisen. Sollen sich die Verlage doch mal selbst … und nicht die Schuld bei anderen Suchen. Denn damit ist das Problem ja nicht gelöst das die Verläge auch weiterhin kein Sinnvolles und innovatives, an den Nutzer angepasstes System der Contenterlöse erschaffen hat. Als zweite Problem kommt hinzu das alle Verläge das selbe schreiben und nur selten unterschiedliche Quellen haben. Da hört sich dann irgendwie alles so ähnlich an, da kann ich ja direkt auf Reuters oder dpa schauen. Unabhängige gibt’s dann auf Twitter und in divers. Blogs umsonst, mit der Möglichkeit der Interaktion und einer höheren Detaildichte.

Eine Antwort auf „#LSR ein Lobbygesetz“

  1. Eigentlich war ich ursprünglich gegen Twitter und hatte lange Zeit keinen Account. Jedoch stellt man schnell fest, dass Neuigkeiten auf Twitter innerhalb 5min nach Geschehen direkt bei dir landen – und nicht erst nach 48h in der deutschen Presse (meist zensiert) erscheinen.

    Twitter als soziales Netzwerk nutze ich recht wenig, als News-Medium ist es aber sehr genial. Mit den richtigen Quellen ist man 2 Wochen im Vorsprung 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.