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IT überdenken

Internet, Überwachung. Begriffe die irgendwie schon zusammen gehören.

Zeit um sich meine IT mal anzuschauen und Gedanken zu machen. Zum Beispiel gewisse Dienste selbst zu hosten.

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es geht wieder los

es geht wieder los. Hoffe ich zumindest. Ich will mich in der nächsten Zeit darum kümmern den Blog Gestalterisch und Inhaltlich wieder auf Vordermann zu bringen. Weg aus den sozialen Netzwerken, zurück auf meine Seite.

Noch weiß ich weder ob ich ein Konzept finde noch ob ich es dann auch durchziehe.

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Der Baron, sein Park und unsere schöne Gemeinde Birkenau

Wir sind Julian(20) und Mirko(25) Bitsch. Zwei Brüder aus Birkenau denen das schöne Örtchen im Odenwald am Herzen liegt, auch dann wenn wir gerade 10947km oder zumindest 300km weiter weg sind.

Mit höchstem Interesse haben wir das Schreiben von Baron Philipp Freiherr Wambolt von Umstadt an Bürgermeister Morr gelesen. Uns ist klar, dass dies einseitig ist und wir einen Informationsdefizit besitzen, dennoch wollen wir die Möglichkeit nutzen hier einige Fragen, Kritiken und Ideen zu formulieren.

Emotional gesehen …. Im Sommer 2011 konnte Julian noch problemlos bei sonnigen Abendstunden in den Schlosspark gehen und sich von den Strapazen der Auslands- und Abivorbereitung einige schöne Stunden auf der Slackline (http://de.wikipedia.org/wiki/Slackline) ablenken und erholen. Nach einem Jahr und es passiert in einem Jahr einiges, kommt er nun zurück und der Schlosspark ist geschlossen.

Ganz faktisch gesehen, ist uns als Bürgern natürlich auch daran gelegen den Schlosspark wieder benutzen zu können. Ob das nun zum Slacklinen, zum Rumtoben, zum Chillen (Neudeutsch: „Ausruhen“) oder einfach nur spazieren gehen dient, ist völlig freigestellt. Wozu es nicht da sein darf, ist zum Ausführen der Hunde ohne das Beseitigen der Hinterlassenschaften. Das fand ich damals und werde es auch in Zukunft unmöglich finden. Zumal es von keinem geografischen Punkt in Birkenau weit in den Wald zu gehen ist.

Wie können wir als Bürger dazu beitragen, dass dieses Thema gehört, verstanden und auf Basis von Fakten diskutiert wird. Es mag nun Piraten-Idiologisch klingen, doch Transparenz wäre in dieser Sache hilfreich. Baron Philipp Freiherr Wambolt von Umstadt ist mit seinem Brief den ersten Schritt gegangen und es wäre zu wünschen die Gemeinde würde sich auch dazu entschließen.

Die faktenbasierte Diskussion ist immer schwierig, und man mag meinen um so kleiner das Örtchen ist desto weniger Fakten und mehr Gerüchte werden diskutiert. Das bestimmt aber die Bevölkerung selbst, hoffen wir das sie sich mündig benimmt.

Wir hoffen, dass beide Seiten aufeinander zugehen und erneut eine gemeinsame Grundlage für eine Lösung entstehen kann. Dabei, das mag nun sehr unwissend und sicherlich auch unfundiert sein, es fehlt wie gesagt noch an Informationen und in unserem Alter vielleicht auch an Fachwissen, wollen wir noch folgende Fragen aufwerfen.

Sollte der Schlosspark geschlossen bleiben, kostet die Instandhaltung doch auch sicherlich 85.000€, oder sind bei Benutzung deutlich mehr Kosten zu erwarten. Sprich wie hoch sind die zusätzlichen Kosten wenn der Schlosspark nicht nur von der Baronsfamilie genutzt wird? Evtl kann die Gemeinde ja „nur“ die Differenz begleichen.

Ursprünglich waren von 70.000 € die Rede, natürlich steht der Gemeinde frei auch den Betrag von 85.000€ zu begleichen. Da wir hier allerdings von einer jährlichen Zahlung ausgehen fragen wir uns als Bürger, wie das die Gemeinde Birkenau leisten soll, den vorallem in der momentanen finanziellen Situation in der wir uns bei der Haushaltsplanung befinden, wird dies noch einige Fragen aufwerfen. Deswegen sei der Gemeinde auch verziehen, wenn dies nicht zu leisten ist. Die Versäumnisse, welche es laut dem Schreiben von  Baron Philipp Freiherr Wambolt von Umstadt gab, sind natürlich unbefriedigend bis untragbar, sollten sie sich wirklich in diesem Maße zugetragen haben. Dennoch müssen wir als Bürger, sollte nun eine neue Diskussion entstehen, darüber hinweggesehen werden. Bleibt zu erwähnen, dass der Informationfluss an die Bürger eventuell besser zu organisieren ist.

Wie sieht dies denn in anderen Gemeinden mit Adligen Bewohnern aus? Vielleicht gibt es Beispiele aus anderen Gemeinden, Finanzierungs- oder Nutzungsmodelle die, wie auch immer, auf unseren Fall in Birkenau umgelegt werden können oder in die Diskussion einlaufen können.

Nun wir bitten unsere Blauäugigkeit zu Entschuldigen und hoffen mit unserer offenen Meinung die Diskussion auch bei den Bürgern neu zu entfachen. Dies aber nicht um Gerüchte zu sähen, sondern Ideen und Lösungen zu finden.

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Mi amigo, el Evo

“Evo”, sagte ich, es war noch relativ kühl, weil morgens, und wir hatten wohl beide noch nicht gefrühstückt, “Evo”, also sagte ich, “Evo, also entweder du bist irgendwie dumm oder was ist da passiert?“
Im rechten Augenblick kam dann auch schon eine Empanada-Verkäuferin vorbei und so lud ich ihn erst einmal ein.

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Lets see Bolivia!

Einen wunderschönen guten Morgen, Tag, Abend,

ich freue mich zurück auf der Bildfläche zu sein.

Nach langer Winter- und Osterpause melde ich mich wieder zurück.

Diesmal mit einem nicht ganz gewöhnlichem aber bestimmt interessanten Beitrag. Sie werden hier einen Einblick in den Erfahrungsaustausch zwischen mir und einer befreundeten Freiwilligen erhaschen können. Damit dieses Gespräch so authentisch wie nur möglich bleibt, werde ich die Rechtschreibung nur bedingt verbessern. Jetzt wünsche ich Ihnen noch viel Spass beim Lesen und will die Gelegenheit noch nutzen um Sie darauf hinzuweisen, dass innerhalb der nächsten Woche ein weiterer Beitrag auf Sie warten wird.

Mit den besten Grüssen aus Cochabamba, Bolivia, Southamerica,

Juan Bitsch

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#LSR ein Lobbygesetz

Da haben wir es nun… ein Stück Gesetzestext welches wie es so da steht mal wieder ein Bilderbuchbeispiel für Idioten von Politikern von CDU und FDP sowie ein paar Lobbyisten ist. Das Leistungsschutzrecht, oder „Grundeinkommen für Verleger“ wie die Süddeutsche titelt (vgl.http://www.sueddeutsche.de/digital/neues-leistungsschutzrecht-grundeinkommen-fuer-verleger-1.1300268).
Die Zeit kommt schon bei der Überschrift zum Kern des Themas indem Sie schreibt, “Bundesregirung erspart Verlegern Innovation” (vgl. http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition). Laut meedia (http://meedia.de/internet/google-lsr-waere-bremse-fuers-internet/2012/03/05.html) sagt Eric Schmidt genau das selbe, nämlich soviel wie, lieber Innovativ werden und neue Möglichkeiten Entdecken.

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Verspätete Aschermittwochrede

In was für einem Staat lebe ich eigentlich. In was für einer Zeit. Ich fühle mich nicht verstanden. Ich fühle mich nicht gehört. Ich fühle mich belächelt und nicht ernst genommen.

Ich habe das Gefühl die Politiker machen nur noch das, was ich nicht will. Sie machen Gesetze welche ich nicht will. Sie machen Verordnungen welche ich nicht will. Und Sachen welche ich will, machen Sie nicht!

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Weihnachten, Fiestas & ich

Es waren ereignisreiche Tage hier in Bolivien! Und das in der eigentlich doch so besinnlichen Adventszeit.

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Instant Urlaub

Schon in Brasilien war es so. Aber dort endete es immer mit desligar. Hier mit finalizar. Genau übersetzt bedeutet es herrunterfahren oder eben beenden, finalisieren. Für mich hat es aber noch eine viel extremerere Bedeutung. Es bedeutet wieder in die Welt einzutauchen welche sich nicht nur im Urlaub wie Urlaub anfühlt.

Wenn das Internet abreißt weil ich die Zona WiFi verlasse oder aus dem Internetcafe herausgehe, bin ich sofort wieder hier. Im realen. Leben. Wieder in Süd-Amerika. Wieder auf der Straße mit hupenden Auto, Straßenhändlern und warmen Temperaturen.Sofort setzt eine unbeschreibliche Freude ein, das Leben zu genießen. Und nicht nur an Return of Investment oder social Media. Strategien zu denken.

Das eintauchen ins Internet, in die globale Welt und dank FB auch sofort zu wissen was meine Freunde gerade machen, egal wo sie auf der Welt sind, ist wichtig für mich. Es macht Spaß. Aber es macht genau so viel Spaß, aus der Tür des Lan House, wie man Internetcafes häufig in Brasilien nennt und wieder in dem fröhlichen treiben der Süd-Amerikaner einzutauchen.

Dann kauft man auf dem Weg welcher oft kein geplantes Ziel hat von Straßenhändlern schnell noch für 5 Bolivianos ein Geldbeutel oder eine Cocacola für 2 R$. Dann geht es Straßen entlang mit Oberleitungen welche das Kabelgewirr einer LAN Party bei weitem übertreffen. Straßen bei denen man aufpassen muss nicht in den nächsten Kanaldeckel zu fallen da dieser fehlt. Straßen bei dem es scheinbar keine Verkehrsregeln gibt. Straßen auf welchen es nach Hektik ausschaut aber auf denen doch irgendwie doch keine Eile herrscht.

Dann trifft man Personen welche man kennt oder läuft am Mototaxi Stand vorbei welche einen dort hin. bringen wo die Laune gerade hin will. Dann setzt man sich auf die Straße oder vor die Kirche und lernt Süd-Amerikanisch zu leben. Denn man macht nichts außer sich unterhalten, singen und zusammen sein. Da kann auch mal eine längere Stille entstehen in der jeder seine Tagträume verfolgt. Genau so kann diese Stille wunderbar zerrissen werden von dem Hupen eines PickUp von eine Freund, auf dessen Ladefläche springt ohne überhaupt richtig nachgefragt haben, wo es denn hin geht. Das ist auch total egel, ob man auf einem Fußballplatz, bei einer weiteren Kirche, in einer Karaokebar oder im Jungel landed. Wichtig ist das man den Moment unter Freunden genießt und weiß, der Weg ist das Ziel.

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Grüße an Zottelbär

Ich bin gegangen. Punkt halb nochmal eine Runde um den Plaza und dann nach Hause.